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GAS

GAS Become a fan Metal, Rock Cuxhaven, Germany

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CD Besprechungen ( Auszug)

…Stilistisch irgendwo zwischen Toten Hosen, Metal und modernen Einflüssen angesiedelt, spannen GAS eine durchaus spannungsreiche Brücke zwischen purer Energie und eingängigen Melodien. METAL HAMMER 3/08

Neue Deutsche Welle – da denkt man an schräge Da da da-Typen, an coole Eisbären, die nicht Knut oder Flocke hießen, an Nenas g….n Hintern und daran, dass das ja lange her ist. Dabei gibt es auch heute noch Bands, die dieses Stück Musikgeschichte stark in ihren Sound einfließen lassen. Bestes Beispiel dafür sind immer noch GAS aus Cuxhaven, deren zweites Album “Lieben/Hassen” bereits reichlich Krabbenbrötchen, äh, Lorbeeren einheimsen konnte. Dem neuen Album “Neue Zeit” dürfte es nicht viel anders gehen.

Die Leidenschaft für die NDW lassen GAS aber nicht mit albernem Synthie-Dedingel oder kühlen New Wave-Anleihen heraus, sie orientieren sich an hart rockende NDW-Helden wie EXTRABREIT oder auch dem punkigen “Ich will Spaß”-MARKUS. Dabei fahren GAS teils ein ordentliches Brett, als Liveband dürften sie gut abräumen.

Werden die NDW-Elemente weggelassen, dann erinnern mich GAS an die coole ÖTTEBAND, gerade auch bei den Vocals und den deutschen Texten. Aber auch wer Bands wie die SCHWEISSER oder fröhliche OOMPH mag, sollte mit “Neue Zeit” seinen Spaß haben. Das DAVID BOWIE-Cover “Helden” kommt ganz nett, welches BOWIE ´77 ja auch mal recht grauselig in Deutsch gesungen hatte. Bei der Single “Du bist nicht hier”, die man auch als Video auf der CD findet, bekommt man überraschend coole Unterstützung von FRÄULEIN MENKE, die 82/83 mit “Hohe Berge” und “Tretboot in Seenot” zur ausklingenden NDW-Ära angesagte Hits hatte. “Dein Herz singt” kann man auch gut als TOTE HOSEN-Fan mitsingen, wäre FALCO ein Crossover-Freak gewesen, dann hätte der heftige Rausschmeisser “Gib mir mehr” auch auf seinen Platten stehen können. Ok, nicht jeder Song ist der Oberhammer, aber als Gesamtwerk macht “Neue Zeit” viel Spaß und rockt ordentlich die Welle.

Lasst Euch vom Neue Deutsche Welle-Stempel, der GAS pauschal aufgedrückt wird, nicht zu sehr in die Irre führen. Hier wird ohne Keyboardgeblubber gerockt und gerollt, aufgepeppt mit einigen NDW-Klängen. Man sollte mal reinhören, wenn man locker-fröhlichen 80er (Hard-) Rock mag, als rockender NDW-Fan sowieso… VAMPSTER

Eindeutig rotzigen Straßenrock präsentieren uns die vier Mucker von GAS. Die Texte von GAS wurden auf Deutsch geschrieben und sind inhaltlich des Öfteren mal ein witziger, dann ein ätzend triefender Herzschmerz-Schmalzmix aus Guns´n’Roses und Rosenstolz mit auf Dauer sehr nervigen Hooks (‚Was Ist Passiert’/‚Traenen’). Die schwermetallischen Riffs erinnern an die Onkelz der 90er (‚Du Bist Frei’) und dem einmaligen Genrekracher Die Söhne. Das vorliegende Werk „Neue Zeit“ ist durchweg für fette Metal-Gitarren komponiert und gefällt immerhin durch Ideenreichtum und Abwechslung. Doch was die Herren uns textlich zu sagen haben, schnödet überwiegend irgendwie…. so abgedroschen und tausendmal bereits vernommen wie: „Ich lieg hier unten auf der Erde, das Blut läuft runter, klebrig und warm….ich will nicht zum Licht aufsteigen.“ Na, für sich genommen soll es stehen bleiben, leider wurde alles sehr snobistisch eingesungen. Der Song ‚Kein Ausweg’ ist dagegen der erste wahre Türauftreter und hat mir kompositorisch wie inhaltlich tatsächlich was zu sagen, für den gibt´s voll eins auf die 12 Augen! Ich werde sowieso ab der 2. Halbzeit eines Besseren belehrt, denn das ins Deutsche übersetzte und geil gesungene David Bowie-Cover ‚Helden’ ist mal eine geile Kreation des Plagiats! Plötzlich kommen auch die eigenen Lyrics nicht mehr so aufgesetzt, belehrend und triefend daher, sondern zwingen meine wie Wolken ziehende Aufmerksamkeit zum Mitdenken und man beginnt bei den balladesken Midtempo-Punkrocksongs mit ihren breiten Gitarrenwänden, erst den Kopf und bald den Oberkörper vor und zurück zu bewegen. Alter, ich geh mit! Ich bin drin im Sound von GAS und schade, dass Du nicht hier bist, um dir die zweite Hälfte von „Neue Zeit“ mit anzuhören (‚Du Bist Nicht Hier’). Aber das kann ja jeder von euch zu Hause oder sonst wo nachholen, denn am Ende muss ich sagen, rockt die Platte recht dark, supermelodisch und ohrwurmtauglich ab (‚Ich Weiss Nicht’/‚Dein Herz Singt’). Wenn ich ‚Gib Mir Mehr’ lausche, bin ich mir sehr ziemlich sicher, dass GAS Hosen-Fans sind, denn bezüglich der wohl beabsichtigten Gesangsinterpretation steht bei den letztgenannten Songs Campino Pate. So, für die ersten Songs gibt’s 6 bis 8, für die zweite Albumhälfte dann durchweg 12 Augen, das ergibt am Rechenschieber über 11 Tracks hinweg sowohl wohlwollende wie noch verdiente 10 Augen. Ach, schnöder Mathe-Scheiß, denn die Jungs haben ihn am Ende verdammt gut drauf, den Melodic Punkrock zum Mitgrölen! Macht euch ein Bild und zwei Ohren auf www.gas-rock.de

10 von 13 Augen
Andre Haß ; Bright Eyes Germany ( Online und Print)

Deutschsprachiger Hardrock mit NDW-Flair – genau das ist das Metier der Nordlichter GAS, die in ihrem achten Lebensjahr mit “Neue Zeit” ihr nunmehr drittes Album vorstellen. Zwar sind sie “hauptberuflich” Lokalmatadore, aber dass sie auch bundesweite Aufmerksamkeit verdienen, beweisen sie mit ihrer Nostalgie-geprägten Rockversion erneut.

Während ich noch meine zaghaften, ersten Gehversuche in der Musikwelt machte, und neugierig alles aufschnappte, was ich zu hören bekam, erlebten die fünf Musiker von GAS mit allen Sinnen den Anfang und das Ende der Neuen Deutschen Welle.
Seit 2000 spielt man zusammen, und dass genau in diese Zeit auch das NDW-Revival fällt (Coverversionen, Joachim Witt u.v.a. Nena), ist bestimmt kein Zufall.
Ich werde mir nicht anmaßen, alle wichtigen Bands aus dieser Zeit zu kennen und jene benennen zu können, die einen spürbaren Einfluß auf GAS geübt haben – das weiß die Band ohnehin genauer, als irgendein Schreiberling.

Aber auch für die etwas jüngere Generation lassen sich durchaus Parallelen zu den Helden dieser Zeit ausmachen, z.B. EXTRABREIT und auch ein wenig MÜNCHNER FREIHEIT. Vielerorts werden auch Nähen zu SCHWEISSER und OOMPH! ausgemacht, wobei ich letzteres für etwas weit hergeholt halte.
Tatsache ist jedoch, dass die Bands hier keine ollen Kamellen verwurstet – man muß also bei “Neue Zeit” keinen Angriff der Ewiggestrigen fürchten. Vielmehr gelingt es der Band, sehr eingängige Rocksongs zu schreiben, in der sich die Generationen die Hand reichen, in der NDW auf Rock trifft, und in denen vor allem die Texte den Songs Ohrwurmqualitäten bescheren.

Zwei zusätzlich Bonbons finden sich erstens mit einem Cover von David Bowie’s “Helden”, dem GAS ihren Stempel deutlich aufdrücken. Zum anderen hat man sich Unterstützung in Form von NDW-Star FRL. MENKE geholt, mit der Sänger Stephan Krüger das als Single ausgekoppelte Duett “Du bist nicht hier” bestreitet. Auf der CD findet sich außerdem ein Video zu diesem Song.

Wer also für den guten alten NDW-Sound etwas übrig hat, und diesen im überzeugenden Rockgewand erleben will, sollte mal bei GAS vorbeischauen. www.metal.de

Eine Mischung aus Neuer Deutscher Welle und Neuer Deutscher Haerte bieten GAS aus Cuxhaven. Ideal und Extrabreit schimmern hier nämlich genauso durch wie Oomph oder die Schweisser, wobei der Großteil der elf Songs eher eine härtere NDW-Variante darstellt. HDW also !…….(Mike Borrink / ROCK HARD)

Vorweg eine Warnung: Erst den Verstärker leise drehen, bevor man das Album “Neue Zeit” der Cuxhavener Band GAS in den CD-Player schiebt, denn schon der Opener “Du bist frei” startet mit einem harten Gitarren-Riff und genauso rockig geht es auch auf fast allen Tracks des Longplayers weiter. …denn GAS haben einen ganz unbeschreiblichen Widererkennungswert. (POP 100, Stephanie Bruenke)

Man hört einen druckvollen Rocksound, der einen starken NDW-Einschlag hat, mit stampfenden Beats teils an Megaherz erinnert, dabei aber positiver klingt. ( Scarred For Life)

Wer Spaß an druckvollem, fettem, gitarrenbetonten Deutschrock hat, kann´s mit GAS ruhig mal versuchen. ( METAL INSIDE)

Wer jedoch eine Schwäche für Deutschrock oder Neue Deutsche Härte hat, sollte diese CD nicht missen ( THE PIT)

Das was GAS musikalisch machen, das machen sie auch auf „Neue Zeit“ wieder einmal sehr ordentlich und sicherlich zur Zufriedenheit ihrer Fans im Speziellen und Freunden des Genres im Allgemeinen. ( Soundbase – .. Das neue Album der Cuxhavener Formation Gas brettert dem Hörer gleich mit dem ersten Titel »Du bist frei« ordentliche Gitarrenriffs auf die Ohren. Deutschrock mit hartem E-Gitarren-Spiel, der von Freiheit, Liebe wie auch dem Enden derselbigen berichtet. Besonderheiten auf diesem Album sind die David-Bowie-»Helden«-Coverversion wie auch die Rockballade »Du bist nicht hier«, welche mit der aus der »Neuen Deutschen Welle« bekannten Sängerin Frl. Menke aufgenommen wurde. Wer nun gitarrenbetonten Deutschrock mag, sollte es doch einmal mit diesem Album probieren. (Stadtpark.info, Oldenburger Kulturmagazin)

GAS machen Druck. Und energiegeladenen Rock mit deutschen Texten und NDW-Elementen. Der Opener „Du bist frei“ mit seinen satten Gitarrenriffs, den drückenden Beats und dem eingängigen Chorus hat absolut Singlepotential. Und es geht kraftvoll weiter: „Tränen“ gibt mit Liebeskummer und dem Ende von Beziehungen das Thema vor, das sich durch viele der Songs auf dem Album zieht. „Was ist passiert“ greift es rockig und düster, fast schon wütend, auf. „Ich weiß nicht“ mit 80er-Jahre-Touch ist melancholischer, dabei aber nie in Gefahr, kitschig zu wirken. Sänger Stephan Krüger singt mit rauer, ehrlicher Stimme von Gefühlen, die wohl jeder aus eigener Erfahrung nachvollziehen kann……( Bumbanet)

Die Musik ist irgendwo zwischen den rockigen OOMPH!, den TOTEN HOSEN und anderem modernen Rock angesiedelt…. anzumerken ist, dass ganz ordentlich gerockt wird und die Produktion ganz hervorragend klingt. (Chris, AMBOSS MAG)

…Rockige Gitarren, leicht punkige Beats, diverse Anleihen an die von der Band verehrten Helden der Neuen Deutschen Welle aus den 80ern und Texte über Liebe, Verlust und Tod geben hier den Takt an und über fast allem scheint eine leicht verträumte / verlorene Melancholie zu schweben…. Fazit: Das was GAS musikalisch machen, das machen sie auch auf „Neue Zeit“ wieder einmal sehr ordentlich und sicherlich zur Zufriedenheit ihrer Fans im Speziellen und Freunden des Genres im Allgemeinen. ( Katze, Soundbase-Online)

Ungeachtet der Tatsache, dass GAS eh schon ein kurzer und knackiger Bandname ist, legen die Herren aus der norddeutschen Tiefebene noch einen drauf und setzen ihn komplett in Großbuchstaben. Ebenso markant wie die Namensgebung ist auch die Musik der Cuxhavener, die auf ihrem aktuellen Album „Neue Zeit“ durchaus lauten und klischeeunbelasteten Deutschrock zelebrieren.
Dabei lassen sich auf ihrem Werk zwei grundlegende Richtungen erkennen:

Vor allem die erste Hälfte des Albums hat einen ordentlichen Wumms und legt eine härtere Gangart an den Tag. Hier wird kräftig gerockt und der Schwerpunkt wird in den Songs stets anders gelegt. So versprüht der Opener „Du Bist Frei“ dem Titel entsprechend Aufbruchstimmung und Freiheit durch den treibenden Beat, dann gibt es wiederum etwas düster angehauchte Songs wie „Ich will“. Dabei streift die Band ganz leicht die Gefilde von Oomph! oder Schweisser. Bei anderen Titeln wird verstärkt aufs GASpedal gedrückt. Das Paradebeispiel hierfür ist „Keinen Ausweg“.
Immer wieder kommt dabei aber das ausgezeichnete Gespür der Band für extrem eingängige und pushende Refrains zum Tragen, die richtig Laune machen…..Fazit: Mit GAS sind alle gut bedient, die erfrischend kräftigen und treibenden Rock mit deutschen Texten hören wollen. Meine Faves sind das düstere „Was Ist Passiert“ mit dem coolen Refrain und das locker flockige, vor guter Laune strotzende „Dein Herz Singt“ mit dem unvergleichlichen NDW-Flair. Party on! ( Arne, Metal Glory)

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